Posts zu Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Nils Röller (Mediale Künste, DKM, ZHDK)
Archive for September, 2009
Der Autor als Netzwerker: Talmudseite
Talmudseite
Der Autor als Netzwerker BA 03 – Herbstsemester 09
Die Veranstaltung gliedert sich in drei Teile:
a.) Referat zur Geschichte des Buchs und des Begriffs des Autors ( NR)
b.) Close Reading
c.) Notieren
Für den Erhalt der ECTS-Punkte werden neben der regelmässigen Teilnahme erwartet:
I Eine der Kutlurtechniken Schrift, Bild, Druck, Telegraphie, Telefon, Fotographie, Film, Grammophon, Radio, Fernsehen, Mikroskop, Teleskop wählen.
II Informationen in einem Notizbuch sammeln, das mindestens 40 Seiten umfasst.
III Dieses Notizbuch in der Veranstaltung vorstellen.
IV Die Notizen bis zum 30. November in einen persönlichen Post in diesem Blog übertragen. Zum Post gehören: Name, Semester, Thema und Nachweis der verwendeteten Dokumente (Text, Bild, Ton).
Ergör Gökçe
Mikroskop
Jann Clavadetscher: Medien- und Kulturtheorie I: Mumford: Prolog
Prolog
(Lektürekompass)
Lewis Mumford, Mythos der Maschine -Kultur, Technik und Macht -Frankfurt am Main, November 1977 Fischer Taschenbuch Verlag (“The Myth of the Machine” 1967)
Mir gefällt die Ruhe des Textes; wir tasten uns langsam an das grosse Thema heran. Es gibt eine schöne Balance zwischen Optimismus und Pessimismus. Mumford zeigt uns viele Verbindungen von der Natur zur Kultur. Diese Fakten bringen uns sehr zum Nachdenken. Mehrmals sind mir beim Lesen die Bilder des Films “Brazil” (1985) von Terry Gilliam in den Sinn gekommen. Der Film zeigt uns ein düsteres Portrait einer bürokratisierten und technisierten Welt der Zukunft. Es ist sogar so, dass es in dem Film keine natürliche Landschaft mehr gibt, sondern nur unnatürliche Beton Szenarien. Mumford, sowie auch Gilliam sprechen beide von einer riesigen Maschine (das System) in der die einzelnen Menschen kleine Teile dieser Maschinerie sind. Das Einzige was uns wirklich zu Menschen macht, sind die wunderschönen Emotionen, die Träume, die Fantasie und so weiter. Mumford zeigt uns die Wurzeln der Kultur und reist mit uns in die Vergangenheit um das Jetzt zu verstehen.
Um die heutige Welt in unserer kreativen Tätigkeiten zu reflektieren, müssen wir natürlich einen “Guide” haben. Wir müssen die Vergangenheit näher anschauen und verstehen. Wir brauchen Texte an denen wir uns festhalten können, Nahrung für unsere eigenen Gedanken.
Mumford vergleicht den primitiven Menschen mit den Tieren. Er stellt die Frage, was uns eigentlich vom Tier unterscheidet, denn ganz am Anfang war der Mensch, verglichen mit anderen Spezies, ein Nachzügler. Er unterstreicht, dass die Werkzeugherstellung nicht spezifisch menschlich war. Die Technik diente nur zum einfachen Überleben des Menschen. Das Gehirn des Menschen hat eine sehr hohe Kapazität sich auszudrücken und das Bedürfniss sich weiter zu entwickeln. Die Entwicklung der Kunst läuft parallel mit der Zivilisation. Bemerkenswert sind auch die Ideen vom Film Theoretiker André Bazin, der auch über den Anfang schreibt, über Höhlenmalerei und das Streben nach vollkommenem Ausdruck des Lebens (Aufsatz: Ontologie des fotografischen Bildes). Der wichstigste Punkt, um die heutigen Strukturen der Zivilisation zu verstehen, ist die Prinzipien der Naturwissenschaften zu ergründen.
An dieser Stelle zu erwähnen, sind die Kunstwerke von Theo Jansen, die mich sehr faszinieren und beeindrucken.
Die Strandbeester von Theo Jansen sind laufende, maschinenähnliche Gestalten. Konstruiert sind sie aus Plastikröhren und Kabelbindern. Die “Wesen” haben eine Art künstliche Intelligenz. Noch muss Jansen ihnen Hilfe leisten, aber schon in ein paar Jahren werden sie die Fähigkeit besitzen, sich selber am Leben zu erhalten und sich vielleicht auch fortzupflanzen.
Die Kunstwerke von Theo Jansen siehe http://www.strandbeest.com/
Nina Mischler – Radio
![]()
![]()
Radiotagebuch in Prosa vom 29.9. 2009 bis 19.11.2009 ( Für ein Radioerlebnis; lesen Sie den Text laut vor sich hin.)
I wett emmou für sone zit ungerwasser sii im aquarium eleini si abetauche und läbe wiene schöne Fisch u nüm erwache us dere wäut. Roman Polanski wurde festgenommen. I wanna be like Grace Kelly. Überall wo wir sind, sind physikalische Formeln. Follow me and everything is alright. Bob Dylans Chancen auf einen Literaturnobelpreis steigen, laut Nobelpreiswettbüro. Looking back over my shoulder, I can see the look in your eyes, I never dreamed it could be over, I never wanted to say good bye. AYO I’M tired of using technology! I need you right in front of me. Gedächtnislücke. She don’t let nobody but me. Nobody but me no. Roman Polanski sitzt immmer noch in Haft in Winterthur. Das betroffene Mädchen die heute siebenundvierzigjährige Frau will dass der Gerichtsfall eingestellt wird. Da kam der Zookurator herein und hatte einen rosaroten Beutel in der Hand mit einer Schlange darin. Since you ran away my heart breaks everyday. Reality killed the video star. Oh Joe don’t let go. Stay with me. I think I’m crazy possibly. That’s what it takes for waking up in Vegas. Please don’t leave me dadadada-da-da-da-daa Please don’t leave me. U2 und Jay-z spielten am Brandenburgertor in Berlin zum 20 Jahre Mauerfall Jubiläum. I don’t want a rock dj. Auf der A1 zwischen Lenzburg und Zürich ist Stau. Somit ist auch auf der A3 ab Zürich Stau sie haben Wartezeiten von 3 Stunden. Am Morgen nieselt es. Am Nachmittag wird es besser. Das Thermometer mach heute keine Anstrengungen. Temperaturen bleiben bei 5°. Italienisches lied. Certo lalalalalalalalalalal No! Mas que nada! Oooooo aaai aaaa i uuuu oba oba oba. Ueli Maurer stellt sich gegen die SVP. Erster Schweinegrippetodesfall in der Schweiz. Ein frischgeborener Säugling ist daran gestorben.
![]()
ACHTUNG SENDUNG!
RADIO_RADIO (auf Link drücken für knapp 1h Stunde Radioprogramm)
Piratenräume
Piratenräume
Präsentationskalender
22.9.
23.9. Thomas Meier und Yasmin
6.10.
7.10. Yves Marx und Ines Wuttke, Lucy Benson
20.10.
21.10.Natalie, Philipp, Yu Yu
3.11.
4.11. Christof, Pascal, Zoe Häne.
17.11.
18.11. Alex und Gabriela, Pascal**
1.12.
2.12. Tyler, Sophie,
15.12.
16.12. Bianca und ?*
5.1. Abschluss Publikation
6.1.
